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Auftakt zwischen Mut und Angst

Am letzten Tag des Monats Februar begann der Angriff auf den Iran. Da dies kein Börsentag war, blieb die Monatsbilanz davon unberührt. Aber im Vorfeld gab es schon beunruhigende Zeichen, die sich allerdings nicht auf das Marktgeschehen auswirkten. So überwogen noch die Pluszeichen.

Zahlen und Fakten
2,943
Die AuM erhöhten ihr Volumen um 3,7 % auf 2,943 Bio. Euro.
3.436
Die Zahl der gehandelten Produkte erhöhte sich leicht um 0,5 % auf 3.436.

Besonders stark legten die japanischen Indizes zu: 10,4 Prozent für den Nikkei 225. Grund dafür war der klare Wahlsieg der Ministerpräsidentin Takaichi. Mit großem Abstand folgten die Emerging Markets, mit einem Plus von 5,4 Prozent. Auch Europa war gut im Rennen: Der STOXX Europe 50 schaffte 4,1 Prozent. Der DAX legte drei Prozent auf die Waage. Amerika jedoch schwächelte. Der S&P 500 verlor 0,9 Prozent, der Nasdaq Composite sogar 3,4 Prozent. Auslöser war die Gefahr eines neuen Zollkrieges, nachdem der Supreme Court am 20. Februar die Zollpolitik von Präsident Trump weitgehend für ungesetzlich erklärt hatte.

Bei den Rohstoffen standen die Zeichen weiter auf Boom. Der S&P Global Base Metal schoss um 12,1 Prozent hoch. Der Goldpreis erhöhte sich um 7,9 Prozent. Auch der lange schwache Ölpreis zog angesichts des Aufmarschs in Nahost um 2,5 Prozent an. Der US-Dollar stabilisierte sich und verbesserte sich gegenüber dem Euro leicht um 0,3 Prozent.

Mithin zeigte der europäische Markt für Exchange Traded Products (ETPs) mit Notes und Fonds das Bild des Vormonats. Abgesehen von inversen und gehebelten Produkten, ragten wiederum Edelmetall-Indizes hervor. Bis zu 30 Prozent ging es für Minenwerte aufwärts. Von den Länder-ETFs legte der koreanische Markt weiter zu, getrieben vom KI-Superzyklus und überdurchschnittlichen Unternehmensgewinnen, ein Plus von rund 22 Prozent. Ihm folgten Indizes der asiatisch-pazifischen Region mit 13 Prozent Zuwachs.

Auf der Verliererseite dominierten, wie schon seit Monaten gewohnt, Kryptowährungen, die bis zu 30 Prozent verloren. Blockchain-Technologie-Fonds schlossen sich mit Verlusten von 13 Prozent an. Auch diverse China-Fonds waren auf der Verliererliste zu finden, deren Verluste mit minus fünf Prozent jedoch noch moderat ausfielen.

Europäischer ETP-Markt

Anlageklassen

Beim Nettomittelaufkommen, den Flows, überragten Aktien wieder alles. Ihnen flossen rund 41 Milliarden Euro netto frische Gelder zu. Auf die Anleihen entfielen 5,2 Milliarden Euro. Der Geldmarkt erhielt 1,3 Milliarden Euro. Bei den Rohstoffen wurde angesichts der starken Preiserhöhungen Kasse gemacht. Sie verloren 1,7 Milliarden Euro.

Zahlen und Fakten
2,133
Die Aktien verbesserten ihre AuM um 4,2 Prozent auf 2,133 Billionen Euro.
517,1
Die Anleihen markierten ein Plus von zwei Prozent und stiegen auf 517,1 Milliarden Euro.
226,8
Es folgten die Rohstoffe mit 3,7 Prozent auf 226,8 Milliarden Euro.
38,8
Der Geldmarkt steigerte sich um 3,6 Prozent auf 38,8 Milliarden Euro.
Entwicklung AuM in Assetklassen in % (indexiert, rollierend 5 Jahre)
Netto-Mittel: Ab- und Zuflüsse nach Anlageklassen in Mio. Euro (Februar 2026)

Netto­mittel­abflüsse

Auf der Verlierer­seite führten Edel­metalle die Liste an. Nach den starken Preis­anstiegen wurde Kasse gemacht. So flossen 3,2 Milliarden Euro ab. An zweiter Stelle verloren amerikanische Wachstums­aktien Mittel in Höhe von 1,1 Milliarden Euro. Abgestoßen wurden auch kurz­laufende US-Dollar-Anleihen, ein Minus von 667,5 Millionen Euro. Lang­laufende Euro­bonds mussten auf 230,7 Millionen Euro verzichten. Schließlich verloren US-Dollar-High-Yield-Anleihen, volkstümlich auch Junk Bonds genannt, 229,8 Millionen Euro.

Netto­mittel­zuflüsse

Herunter­gebrochen auf einzelne Anlage­kategorien wurde die Gewinner­seite durch globale Standard­aktien angeführt. Sie zogen 7,2 Milliarden Euro frische Gelder an. Ihnen folgten globale Schwellen­länder-Aktien mit 6,3 Milliarden Euro. Standard­aktien der Eurozone legten 2,8 Milliarden auf die Waage. 2,6 Milliarden waren es für europäische Standard­werte. Aktien des Industrie­sektors verbesserten sich um 2,3 Milliarden Euro.

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