Disclaimer

ETFlab wird zu Deka Investmentfonds.

I. Zugangsbedingungen und Nutzungshinweise

Die nachfolgenden Websites (und die darauf vorgehaltenen Informationen) richten sich nicht an US-Personen und Personen in Ländern, in denen die Veröffentlichung und der Zugang zu diesen Daten aufgrund ihrer Nationalität, ihres Wohnsitzes oder anderen Gründen rechtlich nicht gestattet sind (z.B. aus aufsichtsrechtlichen – insbesondere vertriebsrechtlichen – Gründen). Die auf dieser Website angegebenen Fonds sind lediglich in Deutschland registriert und zum Vertrieb zugelassen. Die Informationen richten sich daher lediglich an Personen aus dem/den genannten Registrierungsland/-ländern.

II. Keine Anlageberatung

Die auf dieser Website eingestellten Produktinformationen können sich auf Produkte beziehen, die möglicherweise für Sie als möglicher potenzieller Anleger/Investor nicht angemessen und damit ungeeignet sein können. Aus diesem Grund sollten Sie sich vor einer Anlageentscheidung im Vorfeld ausführlich beraten lassen. Unter keinen Umständen sollte auf Basis der hier angegebenen Informationen eine Anlageentscheidung von Ihnen getroffen werden. Die folgenden Darstellungen stellen keine Anlageberatung dar. Sie geben lediglich eine beispielhafte Zusammenstellung verschiedener ETFs aus einem auf Deka ETFs begrenzten Anlageuniversum wieder, die den konkreten finanziellen Hintergrund sowie die konkreten Bedürfnisse eines Anlegers nicht berücksichtigen. Die vollständigen Angaben zu den dargestellten Fonds enthalten die ausführlichen und die vereinfachten Verkaufsprospekte der Deka Investment GmbH, welche kostenlos bei der Deka Investment GmbH, Mainzer Landstraße 16, 60325 Frankfurt, erhältlich sind oder auf dieser Website herunter geladen werden können.

III. Bestätigung

Durch einen Klick auf das Feld „Akzeptieren“ bestätigen Sie, dass Sie die vorstehenden Nutzungshinweise und Zugangsbeschränkungen zur Kenntnis genommen haben, und dass Ihnen die Nutzung der Website nach I. nicht verwehrt ist.

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Glossar

Korrelationen

Die Analyse der Korrelationen von Märkten und Assetklassen zueinander ist eine Grundlage der Portfoliotheorie. Die Korrelation ist ein statistisches Zusammenhangsmaß. Sie wird aus einem Datensatz historischer Kurse und somit Wertschwankungen berechnet.
Deka Investment berechnet regelmäßig die Korrelationen der angebotenen ETFs bzw. der zugrundeliegenden Indizes. Anleger haben so die Möglichkeit, ihr Portfolio hinsichtlich der Risikodiversifizierung zu optimieren.

Nettoinventarwert (Net Asset Value, NAV)

Der Nettoinventarwert eines ETFs wird von der Verwahrstelle errechnet. Er ergibt sich aus der Summe aller bewerteten Vermögensgegenstände abzüglich sämtlicher Verbindlichkeiten. Zur Berechnung des Fondsanteilswertes nimmt man diesen Wert und teilt ihn durch die Anzahl der ausstehenden Anteile. Der offizielle Fondsanteilswert wird einmal täglich von der Fondsgesellschaft veröffentlicht.

Rendite

Die Rendite bezeichnet den Gesamterfolg einer Kapitalanlage, gemessen als tatsächliche Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Sie beruht auf den Ertragseinnahmen (z.B. Zinsen, Dividenden, realisierte Kursgewinne) und den Kursveränderungen der im Fonds befindlichen Werte.

Mathematische Herleitung:
Seien r1,...,rn die Renditen eines Fonds für n Perioden Δt1,…,Δtn. Dann ist

Mittelwert der Renditen

der empirische Mittelwert der Renditen bezogen auf eine Zeiteinheit, wobei

Zeithorizont

für i = 1,...,n den Zeithorizont für die entsprechenden Renditen darstellen. Bemerkung: Durch Multiplikation mit einem geeigneten Skalierungsfaktor lässt sich die mittlere Rendite annualisieren.

Sharpe Ratio

Die Kennzahl Sharpe-Ratio (nach William F. Sharpe) betrachtet die Überrendite einer Geldanlage in Abhängigkeit vom Risiko zu einer Benchmark (risikofreier Zinssatz). Die Sharpe-Ratio ist dazu da, die Überrendite pro Einheit des übernommenen Risikos zu messen. Maß für das Risiko ist die Volatilität der Renditen. Je höher der Wert der Sharpe-Ratio, desto besser war die Wertentwicklung der untersuchten Geldanlage in Bezug auf das eingegangene Risiko. Betrachtet werden stets vergangenheitsbezogene Werte.

Mathematische Herleitung:
Sei σ die Volatilität und μ die mittlere Rendite eines Fonds pro Zeiteinheit. Dann ist

Sharpe-Ratio

die Sharpe-Ratio, wobei rf die Rendite einer risikolosen Geldanlage ist. Als Schätzer für die unbekannte Volatilität σ des Fonds wird die empirische Standard-abweichung

Standardabweichung

verwendet.

Analog wird die unbekannte mittlere Rendite μ mittels des empirischen Mittelwertes

Mittelwert

bestimmt.

Bemerkung: Eine negative Sharpe-Ratio ist nicht interpretierbar.

Tracking Error

Der Tracking Error ist die Standardabweichung der Differenzrendite zwischen einem Portfolio und einer Benchmark (ausgedrückt in %) über einen bestimmten Beobachtungszeitraum. Er ist damit ein wichtiges Maß für die Abweichung der Wertentwicklung eines Investmentfonds von seiner Benchmark. Ein niedriger Tracking Error steht für eine sehr ähnliche Wertentwicklung. Der Tracking Error ist umso höher, je größer die durchschnittliche Abweichung der Fondsentwicklung von der Wertentwicklung der Benchmark ist.

Mathematische Herleitung:
Seien r1,…,rn Fondsrenditen und r BM1,…,r BMn die Renditen einer Benchmark für n Perioden Δt1,…, Δtn. Dann ist

Tracking Error

der empirische Tracking Error des Fonds gegenüber der Benchmark (bezogen auf den gewählten Zeitraum), wobei

Mittelwert der Fondsrenditen

der empirische Mittelwert der Fondsrenditen und

Mittelwert der Renditen

der empirische Mittelwert der Renditen der Benchmark ist.

Bemerkung 1: Standardmäßig wird der Tracking Error auf annualisierter Basis angegeben, allerdings gibt es unter dem Punkt „Tools” die Möglichkeit, diesen für einen individuellen Zeitraum zu berechnen.

Bemerkung 2: Ein Tracking Error von null impliziert nicht, dass die Performance von Fonds und Benchmark gleich sind. Es kann unter Umständen auch nur bedeuten, dass die Performancedifferenz zwischen einem Fonds und seiner Benchmark konstant ist.

Spread (Geld-Brief-Spanne)

Der Unterschied zwischen Geld- und Briefkurs, der zu einem bestimmten Zeitpunkt an der Börse geboten bzw. von einem Designated Sponsor gestellt wird, wird auch Geld-Brief-Spanne genannt. Diese Differenz wird auch als Spread bezeichnet.

Solvabilitätskennziffer

Nach den Vorschriften der Solvabilitätsverordnung (SolvV), die am 1. Januar 2007 in Kraft getreten ist, müssen Institute, Institutsgruppen und Finanzholding-Gruppen ihre Adressen-ausfallrisiken, operationellen Risiken sowie ihre Marktpreisrisiken quantifizieren und mit Eigenmitteln unterlegen. Die Deka Investment GmbH ermittelt und veröffentlicht regelmäßig die Solvabilitätskennziffer für die Adressrisiken aus den Investmentanteilen den angebotenen ETFs.

Thesaurierung

Bei thesaurierenden (reinvestierenden) Fonds verbleiben die im Geschäftsjahr erwirtschafteten Erträge dauerhaft im Fondsvermögen und erhöhen so permanent den Anteilwert.

TIS – Taxable Income per Share / Europäische Zinssteuer

Die „Europäische Richtlinie zur Zinsbesteuerung“ ist ein Rechtsakt der Europäischen Gemeinschaft (EU plus fünf weitere europäische Staaten). Ziel der Richtlinie ist eine gleichmäßige Besteuerung der Zinseinnahmen aller EU-Bürger mit EU-Wohnsitz, unabhängig davon, wo das Zinseinkommen erwirtschaftet wird. Die TIS ist der unter die EU-Zinssteuer fallende Betrag pro Anteil beim Verkauf, also der im täglichen Rücknahmepreis akkumulierte Zinsanteil.

Value at Risk

Value at Risk (VaR) bezeichnet ein bestimmtes Risikomaß, das angibt, welchen Wert der Verlust einer bestimmten Risikoposition (z.B. eines Portfolios von Wertpapieren) mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit und in einem gegebenen Zeithorizont nicht überschreitet. Ein VaR von 10 Mio. EUR bei einer Haltedauer von 1 Tag und einem Konfidenzniveau von 97,5% bedeutet, dass der potentielle Verlust der betrachteten Risikoposition von einem Tag auf den nächsten mit einer Wahrscheinlichkeit von 97,5% den Betrag von 10 Mio. EUR nicht überschreiten wird. Das VaR ist heute ein Standardrisikomaß im Finanzsektor.

Volatilität

Die Volatilität drückt die Schwankung von Finanzmarktparametern wie Aktienkursen, Renten, Zinsen und Investmentfonds aus. Sie ist definiert als Standardabweichung der Veränderungen des betrachteten Parameters.
Die errechnete Schwankungsbreite um den Mittelwert über einen bestimmten Zeitraum ist die Volatilität. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Die Volatilität wird meist auf Monatsbasis (25 Tage) und auf Jahresbasis (250 Tage) angeboten. Volatilität stellt somit eine der zentralen Kennziffern für die Risiko-einschätzung eines Investmentfonds dar.

Mathematische Herleitung:
Seien r1,…,rn die Renditen eines Fonds für n Perioden Δt1,…, Δtn. Dann ist

Mittelwert

der empirische Mittelwert und

Standardabweichung der Renditen

die empirische Standardabweichung der Renditen bezogen auf eine Zeiteinheit t. In der Regel wird die Volatilität als Risikokennzahl über ein Jahr angegeben. Werden zur Berechnung also die täglichen Renditen verwendet (t = 1 Tag), sollte der Wert anschließend annualisiert werden (x(250)^0,5).