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Wertarbeit 10/2015

Sehr geehrte Investoren,

Martin Siegel

Hendrik Leber, Geschäftsführer der Acatis Investment GmbH und Spezialist im Value Investing, berichtet im Interview, wie ETFs als passive Instrumente in aktiven Strategien zur Anwendung kommen. Denn auch der Stockpicker muss immer wieder Märkte abbilden, für die keine fundierten Analysen vorliegen. In diesem Fall sind ETFs das Instrument der Wahl, weil sie ihm erlauben „das Beste aus beiden Welten“ zu verbinden. Die Volumenkonzentration bei den großen Anbietern führt unter Krisenbedingungen zu massiven Verkäufen – und heftigen Kursbewegungen. Solange die Marktreaktionen im normalem Rahmen bleiben, sieht der Stockpicker darin keinen Grund zur Besorgnis, sondern eine Gelegenheit, Value-Titel günstig einzusammeln.

Unser Kolumnist Berhard Jünemann beobachtet ähnliche Mechanismen, wenn er der Natur des Begriffs „Crash“ auf den Grund geht. Während Sorglosigkeit der Anleger und Überspektulation als Auslöser des Crashes gelten, beobachtet er heute eher eine verbreitete Risikoaversion, die sich zunehmend automatisch manifestiert: in den Risikomanagementsystemen großer Marktakteure, die so zur größeren Schwankungsbreite der Märkte beitragen.

Die Markteinschätzung unserer Autoren offenbart verschiedene Sichtweisen: Während der Stockpicker Hendrik Leber mit kräftiger Erholung bis Jahresende rechnet, bescheinigen unsere Volkswirte der Geldschwemme der Notenbanken eine abnehmende Wirkung. Sie sehen daher keine Impulse für mitreißende Kursphantasien und empfehlen eine breite Streuung.

Unterschrift Martin Siegel

Ihr Martin Siegel
Leitung ETF Marketing und Produktservice
Deka Investment GmbH