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Wertarbeit 05/2015

Sehr geehrte Investoren,

Martin Siegel

unsere Volkswirte hatten auf mögliche Konsolidierungen hingewiesen – nun sind sie da, die Kurskorrekturen. Überraschender als der vorläufige Rücksetzer bei den Aktien ist der Renditesprung bei den Anleihen. Vom Tief bei 0,05 Prozentpunkten ist die Rendite für 10-jährige Bundesanleihen binnen vier Wochen auf gut 0,7 % heraufgeschnellt. Eine Entwicklung, die für Aufregung und manch wilde Theorie sorgt.

Abseits von der Erkenntnis, dass der Anleihemarkt trotz EZB-Kaufprogramm keine Einbahnstraße ist, scheinen die großen Konstanten dabei nach wie vor intakt: expansive Geldpolitik, hohe Liquidität, mangelnder Reformeifer. Daher sieht Dr. Ulrich Kater im Makro Research kein Signal für eine anhaltende Zinswende und bleibt bei seinem mittelfristig positiven Ausblick für die Aktien. Die Kurskorrektur sieht er noch nicht am Ende angelangt. Auch unser Gesprächspartner Dr. Martin Stölzl, Managing Partner von Rhein Asset Management, rechnet mit weiterhin nervösen Börsen und mahnt zur Vorsicht. Er weist auf die Bedeutung passiver Instrumente für den Managementstil seines Hauses hin und betont die Sicherheitsdimension der Sondervermögen – gerade in turbulenten Zeiten.

Der unterschiedlichen Funktion von Renten- und Aktienkomponenten im Gesamtportfolio widmet sich auch Dr. Bernhard Jünemann in der Kolumne. Die Frage, ob Dividenden die „neuen Zinsen“ sind, beantwortet er klar mit Nein und mahnt Risikomanagement beim Einsatz von Aktien-ETFs an. Für die flexible regionale Justierung eignen sie sich jedoch vorzüglich.

Unterschrift Martin Siegel

Martin Siegel
Leitung Institutionelle Kunden
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