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Wertarbeit 12/2014

Sehr geehrte Investoren,

Andreas Fehrenbach

der heilsame Schreck ist ein gern benutztes Bild für risikobehaftete Tätigkeiten. Hinter der Redewendung steht die Annahme, dass unsere Wahrnehmung von Gefahren durch Gewöhnung abnimmt und wir diese – gerade wenn alles gut läuft – nicht mehr ausreichend klar erkennen können. Die sogenannte „Schrecksekunde“ hingegen kann uns helfen, eine realistische Einschätzung der Risiken wiederzuerlangen. Der „heilsame Schreck“ impliziert, dass dies passiert, fatalere Folgen dabei allerdings ausbleiben.

Unser Kolumnist Dr. Bernhard Jünemann wertet 2014 auf der Ergebnisseite als solides Börsenjahr, das für den Anleger aber durchaus den einen oder anderen Wachmacher bereithielt. Denn trotz positiver Tendenzen gab es im Jahresverlauf mehrere Kurskorrekturen: im Januar, Juli, Oktober und zuletzt im turbulenten Dezember. Zusammenfassend lässt sich konstatieren: Die Volatilität ist zurück. Die vielfältigen Ursachen von überraschend starker Konjunkturabkühlung über Deflationsängste bis hin zu den Wirrungen der Ukraine-Krise werden uns voraussichtlich auch im kommenden Jahr erhalten bleiben.

In einer Zeit des großvolumigen vollelektronischen Handels gibt es Felder, in denen auch alternative Handelswege ihre Berechtigung besitzen. In unserem Interview mit Marcel Sattler und Sven Titze, Spezialisten für den Derivate- und ETF-Handel bei der ICF Wertpapierhandelsbank zeigen wir, an welchen Stellen der ETF-Parketthandel dem Anleger zusätzliche Flexibilität in Form längerer Quotierungsspannen bieten kann.

Erfolgreiche Investments in bewegten Zeiten wünscht

Unterschrift Andreas Fehrenbach

Andreas Fehrenbach
Geschäftsführer
Deka Investment GmbH