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Wertarbeit 09/2014

Sehr geehrte Investoren,

Andreas Fehrenbach

„Nichts ist aufregender als Erfolg“ – diese Weisheit könnte man für den ETF-Markt umkehren. Denn ganz gleich, was weltpolitisch passiert: Das in ETFs verwaltete Kapital steigt und nötigt den Verfasser zur dauerhaften Wiederholung gleichlautender Erfolgsmeldungen (vgl. unser Marktbericht). Die dahinter liegende Konstellation ist diffizil, wie Chefvolkswirt Dr. Ulrich Kater im Makro Research skizziert. Anders als die Fed, die wegen des kräftigen Wachstums ihre Krisenmaßnahmen zurückfahren kann, demonstriert die Europäische Zentralbank mit Rekord-Niedrigzinsen und Ankaufprogrammen Handlungsbereitschaft – aufgrund einer lahmenden Wirtschaft und niedriger Inflation. Der Ukraine-Konflikt lähmt Teile der Wirtschaft zusätzlich.

Was dies für Investoren bedeutet? Dass uns die Niedrigzinsen in Euroland weiter begleiten werden – und an Aktien kein Weg vorbeiführt, wie Kolumnist Bernhard Jünemann beschreibt. Dies kommt dem ETF-Markt zugute. ETFs sind ein Werkzeugkasten für Anleger, wie Konrad Sippel und Angelika Eibl von STOXX Ltd. es im Interview formulieren. Sie verbinden kostengünstige Aktieninvestments mit vielfältigen Ansätzen zur Diversifikation: Regional, sektoral, in Anlageklassen oder in der Kombination mehrerer Dimensionen oder Strategien – jede Marktmeinung lässt sich mit ETFs konsequent umsetzen.

Zugegeben: Für den Leser des Wertarbeit-Newsletters ist dies weder neu noch aufregend. Bei der Geldanlage in unruhigen Umfeldern geht es aber nicht um Sensationswerte. Hier sind die unspektakulären Erkenntnisse oft die besten Berater.

Unterschrift Andreas Fehrenbach

Andreas Fehrenbach
Geschäftsführer
Deka Investment GmbH