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Wertarbeit 07/2014

Sehr geehrte Investoren,

Andreas Fehrenbach

das deutsche Nationalteam ist mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung verdient Weltmeister geworden. So weit sind sich internationale Kommentatoren einig. Vor dem Finalspiel gegen Argentinien hingegen gab es auch andere Stimmen. So äußerte David Beckham, langjähriger Top-Star der Briten und Langzeit-Stilikone in einem Radio-Interview, dass die deutsche Mannschaft zwar über eine gute Mannschaft, aber über keine außergewöhnlichen Spieler von der Klasse eines Lionel Messi verfüge.

Beim näheren Hinschauen birgt diese Aussage eine spannende Analogie zur Welt der ETFs. Auch dort werden gern singuläre Produktfeatures plakativ in den Vordergrund gerückt und in ihrer Bedeutung teils überbetont, wie zum Beispiel der aktuelle Preiskampf zeigt. Für die meisten professionellen Anleger sind die Kostenquote oder der Tracking Error zwar Faktoren, die im Rahmen der Produktauswahl zurate gezogen werden, aber im Regelfall eben nicht die ausschlaggebenden. Wie Bernhard Jünemann in seiner Kolumne aufzeigt, ist in der Portfoliokonstruktion ein wesentlich breiteres Set von Faktoren ausschlaggebend als der eindimensionale Blick auf die zweite oder dritte Nachkommastelle.

Genau wie in einer Fußballmannschaft macht bei der ETF-Konstruktion am Ende die Gesamtqualität den Unterschied – nicht ein einzelner Top-Star. Denn bei der Geldanlage geht es – wie bei der Fußball-WM – um zählbare Ergebnisse. Und diese lassen sich langfristig nur erzielen, wenn die Besetzung auf allen Positionen stimmt.

Unterschrift Andreas Fehrenbach

Andreas Fehrenbach
Geschäftsführer
Deka Investment GmbH